Arbeitsuchende besichtigen in der Malzfabrik Schöneberg eine Werkstatt, in der unter anderem Schaufensterpräsentationen hergestellt werden / Foto: Christoph Soeder/dpa
Arbeitsuchende besichtigen in der Malzfabrik Schöneberg eine Werkstatt, in der unter anderem Schaufensterpräsentationen hergestellt werden / Foto: Christoph Soeder/dpa

WIESBADEN: Weniger Erwerbstätige zum Jahresbeginn

In der wirtschaftlichen Stagnation entstehen kaum noch neue Jobs. Trotz sinkender Beschäftigtenzahlen gibt es aber auch Anzeichen, dass es wieder aufwärtsgehen könnte.

 

Die Beschäftigtenzahl in Deutschland schrumpft weiter. In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres waren rund 45,8 Millionen Menschen hierzulande erwerbstätig, wie das Statistische Bundesamt berichtet, die Deutsche Nachrichtenagentur (dpa) mitteilte

Das waren 0,9 Prozent weniger als im vierten Quartal 2024 und 0,1 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Das Startquartal dieses Jahres ist bereits der zweite Dreimonatsabschnitt in Folge, in dem die Beschäftigtenzahl in der Jahresfrist gesunken ist. Zuvor war seit dem 2. Quartal 2021 die Zahl der Beschäftigten kontinuierlich gestiegen.

Mehr neue Betriebe

Gleichzeitig wurden mehr Betriebe gegründet, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung hinweisen. Laut Bundesamt wurden in den ersten drei Monaten 36.500 derartige Betriebe gestartet.

Das waren 11,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Zahl sämtlicher Gewerbeanmeldungen einschließlich der Umwandlungen steigerte sich um 2,1 Prozent auf 206.100. Dem standen 175.000 Gewerbeabmeldungen gegenüber.

Fenix-magazin/SIM/dpa

Povezano

MÜNCHEN/STUTTGART: Steigende Lebenshaltungskosten sind größte finanzielle Sorge  
Sicherheit und Bürokratie in Deutschland: Der physische Brief als Anker im digitalen Wandel
NACHHALTIGE MOBILITÄT IM MITTELSTAND: Von grüner Vision zu messbarem Erfolg
TEURE LEBENSMITTEL: Inflation in Deutschland steigt auf 2,1 Prozent  
Posao/ Foto: Felix Kästle/dpa
WIESBADEN: Frauen und Migranten oft überqualifiziert im Job
WIESBADEN: Alkohol in Deutschland billiger als fast überall in Europa