Čišćenje vanjskog oltara / Foto: Fenix (SC)
Čišćenje vanjskog oltara / Foto: Fenix (SC)

IVAN CONDIC VERURTEILT ANGRIFF AUF DEN WALLFAHRTSORT MEĐUGORJE: “Christenverfolgung und Angriffe auf christliche Glaubensorte dürfen nicht länger ignoriert werden!”

Ivan Condic, mitglied der CDU-Fraktion in der KAV Frankfurt, verurteilt den Angriff auf den Wallfahrtsort Međugorje.

 

“Mit großer Bestürzung verurteile ich den jüngsten Angriff auf den international bekannten Wallfahrtsort Medjugorje in Bosnien und Herzegowina. Die Schändung mehrerer Marienstatuen, sowie das in Brand setzen des Altars stellen einen Angriff auf einen Ort des Gebets, des Friedens und der Hoffnung dar. Solche Taten sind durch nichts zu rechtfertigen und müssen mit der ganzen Härte des Rechtsstaates verfolgt werden.

Der Vorfall reiht sich in eine Entwicklung ein, die viele Christen mit wachsender Sorge beobachten: In zahlreichen Ländern der Welt werden Christen wegen ihres Glaubens verfolgt, diskriminiert oder werden Opfer von Gewalt. Auch in Europa häufen sich Berichte über Vandalismus an Kirchen, Schändungen christlicher Symbole und Angriffe auf Gläubige. Diese Entwicklungen verdienen eine breite gesellschaftliche Aufmerksamkeit und eine offene Debatte.

Religionsfreiheit ist ein universelles Menschenrecht. Sie gilt uneingeschränkt und unabhängig davon, ob sich Angriffe gegen Christen, Juden, Muslime oder Angehörige anderer Religionsgemeinschaften richten. Wer Hass gegen religiöse Gemeinschaften bekämpfen will, darf keine Unterschiede machen und keine Opfer gegeneinander aufrechnen.

Gerade Christen erleben in Teilen Europas und mittlerweile auch in Deutschland, dass ihre Glaubensüberzeugungen zunehmend Gegenstand von Anfeindungen, Verächtlichmachung oder gezielten Angriffen werden. Nicht jede gesellschaftliche Kritik am Christentum ist Ausdruck von Christenfeindlichkeit. Wo jedoch Menschen wegen ihres Glaubens bedroht, eingeschüchtert oder ihre Gotteshäuser geschändet werden, dort ist eine klare Grenze überschritten.

Besorgniserregend ist zudem, dass Übergriffe auf christliche Einrichtungen häufig nicht die öffentliche Aufmerksamkeit erfahren, die vergleichbare Angriffe auf andere Religionsgemeinschaften zu Recht erhalten. Der Schutz der Religionsfreiheit darf nicht von der betroffenen Glaubensgemeinschaft abhängen.

Als Mitglied der CDU-Fraktion in der Kommunalen Ausländervertretung in Frankfurt am Main fordere ich deshalb eine konsequente Erfassung und Verfolgung religiös motivierter Straftaten, sowie eine ehrliche, breite gesellschaftliche Debatte über die zunehmende, weltweite Christenfeindlichkeit, die auch in Europa und Deutschland offenkundig Platz genommen hat. Wer unsere freiheitliche Gesellschaft stärken will, muss jede Form religiösen Hasses entschieden zurückweisen.

Der Angriff auf Medjugorje sollte uns mahnen: Schweigen darf keine Antwort auf religiösen Extremismus, Hass und Intoleranz sein. Unsere Antwort muss die Solidarität mit den Betroffenen, sowie das klare Bekenntnis zur christlichen Tradition unseres Landes beinhalten. Ebenso braucht es den Schutz aller Gotteshäuser und das klare Bekenntnis zur Religionsfreiheit für alle”, sagte Ivan Condic.

Fenix-magazin/SČ

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