Dies ist mein Volk: immer unterdrückt, aber nie besiegt!

Dubrovnik,Foto: Zeljko Tutnjevic - Dubrovacki vjesnikLiebe Leserinnen, liebe Leser,

„Dies ist mein Volk: unterwürfig, großzügig, bereit zu leiden und Vieles zu ertragen, aber vor allem immer bereit dort zu helfen, wo schnelle Hilfe am meisten gebraucht wird. Ein Volk, das auch in Armut immer noch grosszügig ist. Ein Volk, das wie „ein Schatz im Tongefäss“ ist, von Aussen ist das Wertvolle nicht zu erkennen, aber im Inneren ist der Schatz, die Menschen, die erpresst werden, aber sich nicht einengen lassen, die nachdenklich , aber nicht zweifelnd sind, vertrieben wurden, aber nicht alleine sind, unterdrückt, aber nie auf den Knien sind“, wie Pavlov zu sagen pflegt.Diese und ähnliche Aussagen findet man in den letzten Tagen bei Facebook, neben vielen Photos, auf denen sowohl das Volk vor der Flut in Slawonien und Posavina flüchtet, als auch das Volk, das von Tag zu Tag Hilfe sammelt und schickt.

Die Heimat und ihre ausgewanderten Bürger sind wieder vereint. Es helfen alle Generationen der kroatischen Emigranten. Es helfen auch die jungen Leute, die mit ihrer Heimat nur noch durch zeitweilige Besuche in die Heimatorte ihrer Vorfahren verbunden sind. Wir können stolz sein, daß auch die Kinder der kroatischen Auswanderer, so wie auch ihre Eltern vor mehr als 20 Jahren, den Ruf des Volkes in Not gespürt und gehört haben. Den Hilferuf hören sie auch in dem Fussballlied der „Feurigen“, sie atmen für sie – unsere einzige Heimat!

Die Transportkolonnen fuhren in den letzten Wochen aus der Schweiz, Deutschland, Österreich…nach Kroatien und Bosnien u. Herzegowina, zu den Orten, die von der katastrophalen Flut getroffen worden sind , in die Orte, in die das Leben noch lange nicht zurückkehren wird.
In dieser Ausgabe von Fenix veröffentlichen wir Fotos der Hilfsaktion, der sich die kroatischen Sportvereine aus Deutschland angeschlossen haben. Sowohl über sie wie auch über die kroatischen Nationalspieler, die sich auf den Auftritt in Brasilien vorbereiten, schreiben wir etwas ausführlicher in dieser Ausgabe.

Von anderen Themen in dieser Ausgabe betonen wir die erschütternde Lebensgeschichte „ Drogenhölle, hin und zurück!“ vom jungen Robert Kotes. In der neuen Ausgabe finden Sie sowohl die Geschichte über Danijela Matošević Glatki, der Frontfrau der Band „Nostalgija“, als auch Dejan Perica, dem Sänger aus Bruchsal. Wir heben das Interview mit Božo Šuker hervor, dessen Lebensgeschichte von Siniša Vuco besungen wurde. Wir stellen Ihnen noch viele andere interessante Geschichten vor, unter anderem auch den Verein HKDU „Fala“ aus der Schweiz, die östereichisch-kroatische Gemeinde aus Österreich, den Kroatischen Zusatzunterricht aus Hamburg und noch viele weitere Geschichten.

 

Marijana Dokoza
Chefredakteurin

 

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