Perica Lekavski ist Amateurfußballer des Jahres 2014

Deutschlands Amateurfußballer des Jahres kommt aus Württemberg. Der Kroate Perica Lekavski, Spielertrainer des TSV Lustnau, kam als Flüchtlingskind nach Deutschland und hat sich durch den Fußball integriert. Er gewinnt mit beinahe der Hälfte aller Stimmen die Wahl zum Amateurfußballer des Jahres.

Für den Sieg bekommt Perica Lekavski einen hübschen Pokal sowie zwei Eintrittskarten (1. Kategorie) für das Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Australien in Kaiserslautern am 25. März inklusive An- und Abreise mit dem Zug sowie Hotel-Übernachtung. Und seine Mannschaft, die Kreisliga-Kicker des TSV Lustnau, erhalten einen brandneuen FUSSBALL.DE -Trikotsatz von adidas.

„Er ist schon als Jugendlicher immer vorweggegangen. Man kann ihn einfach nur loben.” Jürgen Hagemann, Fußball-Abteilungsleiter beim TSV Lustnau, ist stolz, Perica Lekavski wieder in seinem Verein zu haben. Neun Jahre lang hatte der Stürmer höherklassig gespielt, vor fünf Jahren kehrte er als Spielertrainer zu seinem Heimatverein zurück. Beim TSV fühlt sich Lekavski sehr wohl: “Wir sind ein sehr schöner, familiärer Verein.”

Aber Perica Lekavski ist nicht nur Spielertrainer beim TSV Lustnau, sondern vor allem auch Vorbild. Ende vergangenen Jahres wurde er vom wfv  für Fairplay ausgezeichnet, weil er den Ball alleine vor dem leeren Tor absichtlich ins Aus geschossen hatte. Er hatte erkannt, dass der gegnerische Torwart verletzt am Boden lag.

Aus jeweils fünf Kandidaten, ausgewählt von einer DFB-Jury aus zahlreichen Vorschlägen, konnten die User online über den Amateurfußballer und die Amateurfußballerin des Jahres abstimmen. Der Spielertrainer des TSV Lustnau konnte dabei die Kategorie Fußballer für sich entscheiden.

 

Povezano

KRAMARIĆS ABEND FÜR DIE EWIGKEIT: „Das ist unglaublich, so viele unserer Fans hätte ich nie erwartet“
WIESBADEN: Alkohol in Deutschland billiger als fast überall in Europa
OFFENER BRIEF AN DIE DEUTSCHEN BISCHÖFE: Kroatische Gläubige äußern Besorgnis über die Einheit, Glaubwürdigkeit und Zukunft der katholischen Kirche in Deutschland
Ein Absperrband der Polizei hängt vor der Filiale der Sparkasse Gelsenkirchen im Stadtteil Buer. Foto: Oliver Berg/dpa
SERIE VON SCHLIEßFACH-AUFBRÜCHEN IN NRW: Nach Tresor-Coup in Gelsenkirchen ermittelt Polizei in mehreren Städten
OFFENER BRIEF WEGEN DER „GROTESKEN DARSTELLUNG“ AUS DER MITTERNACHTSMESSE IN STUTTGART: Ich kann und darf nicht schweigen, wenn der katholische Glaube beleidigt wird
300.000 KITAPLÄTZE FEHLEN: Unterschiede zwischen Ost und West